Das Video zum Feldaufenthalt II

Fragment10 - Kunst - das ist ein kontemplativer Akt.

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Wenn der Bart nicht zum Strategen kommt, dann muss der Stratege eben zum Barte.


The truth about traveling - vom Reisen


The truth about traveling - vom Reisen - es gibt kein Reisen mehr, er gibt keinen Weg mehr, es gibt nur noch Zeit die überbrückt wird, möglichst rasch, ein ausfransen der Zeit muss verhindert werden, KILOMETER sind SEKUNDEN, sind MINUTEN, sind STUNDEN. Die Entfernung kann nicht überbrückt werden, wenn Sie allein in Zeit gemessen wird, wenn der Weg zur Zeiteinheit wird, dann erreichen wir keine räumlichen Ziele mehr "vom Reisen"
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Zwischen den Räumen


"Zwischen den Räumen" (RC1) Eye/Sonic ca.6Min/Köln und St.Ana Bolivien 2006 - 2007
(p.s. mit schwachmatischen PC Lautsprechern hat das anschauen relativ wenig Sinn, Bässe aufdrehen)

Vordergründig ist Raum eine physikalische Größe erfassbar über geographische und mathematische Definitionen, Zeit spielt dabei auch eine Rolle.

Hinter diesen Definitionen steckt eine ganze Palette nicht so ohne weiteres zu erschließender individueller Raumvorstellungen.  Im Raum aber bewegt sich das Individuum, jedes Individuum nimmt den Raum in dem es sich bewegt anders wahr, innerhalb der Schranken seiner Kultur. Offensichtlich scheint es so zu sein, dass Zeit, im Zusammenhang mit der Konstitution von Räumen, eine ganz erhebliche Rolle spielt. Hierbei sollte Zeit nicht auf die offensichtlichen Zeitfolgen beschränkt bleiben, wie etwa das Wachsen von Vegetation und/oder Architektur, das Altern biologischer Strukturen. Vielmehr geht es um die abstrakte (De so.to.speak sozio-kulturelle Zeitdefinition, verformen erst die Zeit und dann den Raum. Wenn man sagen kann das Zeit einen Abstand zwischen zwei Ereignissen markiert, heisst dies nicht, dass dieser Abstand gleich ist, wenn man ihn mit unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen betrachtet. Dies ist nicht neu im Rahmen der Astrophysik, wohl aber, will man diese Relativität, oder besser Chaotische Zeit in einen Zusammenhang mit Sozio-Kulturellen und historischen Dimensionen begreifen. Gleichzeitig - ZWISCHEN diesen Sozio - Zeit - Kultur - Raumdefinitionen, ist die Dimension der reinen Imagination zu suchen und zu finden. Der, natürlich, unvollendete Prozss dieses Videos befasst sich mit der Zeit, hinsichtlich der Fragestellung, nach der Möglichkeit ihrer Übertragbarkeit durch technische Prozesse, in Räume in denen die (vorherige zeit) Zeit "eigentlich" anders "verläuft". Daraus ergibt sich die Frage nach dem Zwischenraum, den die Zeit überwindet, wenn man Sie technisch übertragen könnte und würde.

Zwei Literaturtipps:


Bal, Mieke
Kulturanalyse
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002
Thomas Fechner-Smarsly und Sonja Neef. Aus dem Englischen von Joachim Schulte. Mit zahlreichen Abbildungen. Der vorliegende Band, der von Mieke Bal zusammengestellt worden ist, versammelt, neben grundlegenden theoretischen Überlegungen, eine Reihe weitreichender Einzelanalysen. Sie spannen den Bogen von einer Narratologie des Sammelns über die Semiotik des Ausstellens als eines Exponierens von Argumenten bis zu einer photographischen Lektüre Prousts oder einer "widersinnigen" Geschichte des Barock. Gemeinsam ist diesen Aufsätzen, die hier zum Teil erstmals veröffentlicht werden, nicht nur der Anspruch, die strikte Trennung zwischen Wort und Bild aufzuheben, sondern auch das Plädoyer für eine Erneuerung der Geisteswissenschaften.

Hrsg. Von Annette Geiger, Stefanie Hennecke, Christin Kempf,
Imaginäre Architekturen. Raum und Stadt als Vorstellung
Reimer,  2006

Die Stadt als Vorstellung Venedig als Vorstellung von Italien bis Las Vegas (Laura Bieger, Berlin / hintergrund.jpgAnnika Reich, Berlin) Statt / Stadt Zur Medialität von Stadt, Raum und Bild am Beispiel Roms (Irene Nierhaus, Bremen / Rom) Der PariserPlatz Öffentlicher Raum für ein exklusives »Bürgertum« (Stefanie Hennecke, Berlin) Virus-Metaphern als Gestaltungsprinzip in der Postmoderne (Annette Geiger, Berlin) Entwerfen als imaginärer Diskurs Architekturhandbücher als Medien im künstlerischen Prozess (Gernot Weckherlin, Berlin / Weimar) Visionen für die Leere Neue Strategien für zweckbefreite Architektur (Christin Kempf, Berlin) Design goes digital: Zum Verhältnis von Idee und Form, Realität und Virtualität (Petra Eisele, Weimar) Augmented Reality Ein neues Reich der Sichtbarkeit (Jörn Schaffaf, Bremen) Fiktionale Orte Realität und Fiktion im Département des Aigles von Marcel Broodthaers (Susanne König, Hamburg) Die Anatomie des Krisenraumes: David Lynchs Eraserhead (Annette Gentz, Berlin) Architekturphantasien im Roman Schismatrix von Bruce Sterling (Karsten Wittke, Berlin / München) Raum und Metapher Tanz und Architektur: Raumkonzepte bei William Forsythe (Kirsten Maar, Berlin) Kafka und der Kreis Zur metaphorischen Organisation des Raumes (Elisabeth Lack, Berlin) Überlegungen anhand der Theorie des Raums (Toni Bernhart, Berlin)
(Verlagstext)
)formation von Raum durch/in Zeit ...
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